Gravelbikes für Einsteiger

DU hast Bock aufs Graveln in Münsterland? Das ist eine richitg gute Idee: Denn hier gibt es viele schöne Strecken und Vieles zu entdecken. Jetzt benötigst du nur noch ein passendes Gravelbike.

Als ich letztens an einem Münsteraner Bikeshop wartete, habe ich mitbekommen, wie ein Einsteiger sich über Gravelbikes informieren wollte. Der Kollege aus dem Bikeladen war bei dem Thema etwas überfordert, hatte nur ein überteuertes Modell auf Lager und leider keinerlei Alternativvorschläge.

Deshalb möchte ich auf dieser Seite eine kleine Übersicht schaffen und Beratung anbieten. Für dich! Aus Freude am Radfahren.

Dein erstes Gravelbike

…sollte nicht teuer sein. Es gibt gute Gravelbikes im Preisrahmen von 1000-1600 Euro, sofern man ein neues kaufen möchte. Der Gebrauchtmarkt bietet jedoch oftmals einen günstigeren Einstieg und ist vor allem hinsichlich des ersten Gravelbikes zu favorisieren. Denn: Dadurch, dass der Markt von zu vielen Modellen geflutet ist, musst du erst einmal herausfinden, was für ein Bike zu dir und deiner Sitzposition passt. Und wie du das Bike verwenden möchtest. Dafür benötigst Erfahrung im Sattel und etliche Kilometer. Und es wäre doch schade, wenn du 3000+ Euro in ein Bike investierst, das am Ende doch nicht das richtige war, oder?

Die Qual der Wahl

Was du nicht haben möchtest:

1. Zu wenig Reifenfreiheit: Es gibt Gravelbikes auf dem Markt, die max. 35-37mm breite Reifen zulassen. Wenn du mal 40er, 45er oder 50er (Kompfort) fahren möchtest, wird das nicht gehen. Achte also darauf, dass du genügend Reifenfreiheit bekommst.

2. Qualitativ minderwertige Komponenten: Es macht keinerlei Spaß, wenn Schaltung, Kette oder Bremsen bei Wasserkontakt anfangen zu rosten. Das passiert bei minderwertigen Komponenten (Tiagra, Sora, Claris, Apex) leider zu schnell (Siehe Tabelle in diesem Artikel).

3. Zu sportliche Geometrie: Es gibt Gravelbikes mit Racecharakter, sprich, die Geometrie ist für das sportliche (aerodynamische) Fahren ausgelegt. Das ist kein Bike für dich. Wähle ein Bike, auf dem du eine entspannte Sitzposition einnehmen kannst. Damit fährst du weiter und schmerzfreier und wenn du mehr Aerodynamik wünschst, kannst du einen längeren Vorbau nutzen.

Diese Bikes sind für Einsteiger gemacht

Folgend eine Auflistung der Bikes, die im unteren Preissegment liegen, gute Komponenten vorweisen und häufiger auf kleinanzeigen zu deutlich besseren Konditionen erworben werden können:

Probefahrt machen

Auf jeden Fall solltest du, sofern möglich, eine Probefahrt machen, um zu sehen, ob du gut auf dem Bike sitzt. Sitzt du zu sportlich (rot), ist das kein Bike für den Einstieg. Orientiere dich vorerst in Rinchtung ders grünen Beispiels. Sobald du deine ersten 500 Kilometer gefahren und der Meinung bist, dass du an der Sitzposition optimieren kannst, kannst durch einen längeren Vorbau etwas in die Streckung gehen und somit den Schwerpunkt etwas nach vorne velagern. So gewöhnst du dich langsam, aber sicher, an die Sitzposition und die damit eingehenden Herausforderungen.

Noch Fragen?

Dann schreib kurz und ich bemühe mich, deine Fragen zu beantworten.

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